Personelle Ressourcen besser nutzen – mit einem optimierten Produktinformationsmanagement

April 12, 2021

Das Management von Produktinformationen – von der Erstellung bis zum endgültigen Launch auf den genutzten Vertriebskanälen – ist für die meisten Unternehmen eine „Vitalfunktion“. Und wenn der Fluss der Produktdaten der Kreislauf ist, dann sind Hindernisse bei der Datenübermittlung vergleichbar mit Arterienverstopfungen. Mängel an der Qualität der übermittelten Daten stehen in direkter Korrelation mit dem
potenziellen Verkaufserfolg. Daher ist es so entscheidend, dass die lebenswichtigen Organe eines Unternehmens – seine Vertriebskanäle – über ein gut austariertes und überwachtes System mit hochwertigen
Produktinformationen versorgt werden können.

Viele Unternehmen haben dies inzwischen erkannt und treiben die Digitalisierung und Syndizierung ihrer Content-Prozesse mit Hochdruck voran. Um ihre Reichweite auf neuen Kanälen und in weiteren Regionen
auszubauen, streben gerade Marken und Händler heute die Schaffung einer soliden Datenbasis an. Dabei gilt es, einige typische Risikofaktoren auszumerzen:

  • Inkonsistente Daten für dieselben SKUs bei verschiedenen Stakeholdern oder Teams derselben Organisation
  • Zeitverlust durch manuelle Aktualisierungen/Anpassungen kanalspezifischer Vorlagen
  • Veraltete Prozesse, die es unmöglich machen, mit dem Entwicklungstempo im E-Commerce Schritt zu halten
  • Verringerte Produktverfügbarkeit aufgrund mangelhafter SKU-Uploads

Ein weiterer wichtiger Grund für eine gründliche Optimierung von Produkt-Content: Die Algorithmen von Google, Amazon und Co. werten Ihre Inhalte für die Feststellung der Suchplatzierung laufend aus. Schlecht optimierter Content kann sich also negativ auf Ihr Ranking auswirken – und damit auf Ihre Verkaufszahlen. Wie sagt man so schön? Der einsamste Ort auf der Welt ist die zweite Seite der Google-Suchergebnisse!
Warum nutzen dennoch so viele Unternehmen weiterhin unzureichend ausgestaltete Systeme zur Content-Verwaltung, wenn diese klare Produktivitätseinbußen mit sich bringen? Vor allem aber: Wie lassen sich diese Probleme aus dem Weg räumen? Wie schaffen Sie die Grundlagen, um im schnelllebigen E-Commerce nicht den Anschluss verlieren?

Auf der Suche nach einer guten Lösung müssen wir zunächst verstehen, welche tagtäglichen Arbeitsabläufe zu den langfristigen Herausforderungen im Informationsmanagement führen. Produktdatenkataloge und andere Unternehmensinformationen werden meist in ERP-Systemen gespeichert, die als zentrale Steuerungseinheit für alle möglichen Aktivitäten dienen. Gespeicherte Produktinformationen gehen, an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst, vom ERP-System an die verschiedenen Geschäftseinheiten, sei es das E-Commerce-Team, Designer, Marketing, Vertriebsmanager oder die Unternehmensentwicklung.

Die einzelnen Teams speichern die abgerufenen Daten dann in der Regel in eigenen Tabellen oder teaminternen Ordnern. Ab diesem Punkt können sich die Inhalte fundamental verändern. Die Teams reichern die Daten nach eigenen Vorstellungen (und Arbeitsweisen) an. Marketingabteilungen bringen hier und da etwas mehr „Pep“ in eine Produktbeschreibung oder heben Merkmale für eine Werbekampagne auf einem bestimmten Kanal wie Zalando hervor. Zur selben Zeit ist ein anderes Team im Unternehmen vielleicht damit beschäftigt, Beziehungen zu anderen Händlern zu pflegen, die dasselbe Produkt listen und verkaufen. Diese wiederum benötigen die Produktdaten in einer spezifischen Vorlage. Üblicherweise erstellt das Team in einem solchen Fall eine Excel-Datei nach den individuellen Händleranforderungen und befüllt diese manuell mit Daten, die Querverweise zu der aus dem ERP-System gezogenen Datei aufweisen.

Multiplizieren sich solche internen Vorgänge über mehrere Teams, Abteilungen und Geschäftsbereiche hinweg, entsteht ein Flickenteppich von Daten, verteilt auf unterschiedliche Tabellenkalkulationen.
Ohne klare Prozesse und geeignete Tools können isoliert voneinander existierenden Betriebsabläufe den Unternehmenserfolg beeinträchtigen, insbesondere im Bereich Informationsmanagement.

ChannelAdvisor bietet Unternehmen die Möglichkeit, ERP-Systeme direkt in die ChannelAdvisor-Plattform zu integrieren bzw. daran anzubinden und so sämtliche Produktinformationen (Bildmaterial eingeschlossen) in die Plattform zu überführen. Mit dem Import Ihres Produktdatenkatalogs schaffen Sie eine zentrale Informationsquelle für all Ihre verschiedenen Teams.

Innerhalb der Plattform finden Ihre Mitarbeiter Vorlagen für spezifische Zielseiten (Amazon, Zalando, Otto usw.) genauso wie für Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Pinterest usw.). Intelligente Formeln ordnen Ihre Produktdaten nahtlos den passenden Datenfeldern in den Templates für diese Kanäle zu.

ChannelAdvisor bietet direkte Anbindungen für eine Vielzahl von Kanälen und übernimmt das Management der Produktfeeds, die Sie an externe Anbieter senden. Der manuelle Upload von Produktkatalogen auf Portalen und die nicht enden wollenden Korrekturschleifen bei fehlenden Produktinformationen haben damit ein Ende. Die ChannelAdvisor-Plattform liefert integrierte Datenanalysen, ein intuitiv zu bedienendes Dashboard, praktische Benachrichtigungen und Healthchecks zu Ihren Produkten. Selbstverständlich können Sie dabei differenzierte Benutzerkonten und Zugriffsberechtigungen einrichten, damit allen Mitarbeitern die für sie relevanten Daten angezeigt werden können.

Kurz und knapp: Mit ChannelAdvisor können Sie Produktdaten pflegen, anreichern, anpassen und übersetzen, damit Ihre Artikel auf jeder Zielseite im besten Licht präsentiert werden. Sie möchten mehr über die praktischen Funktionen von ChannelAdvisor erfahren? Buchen Sie jetzt einen Gesprächstermin! Unsere E-Commerce-Experten setzen sich schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung, um Sie eingehender zu beraten.

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